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Schuhe für DragQueens bei schuhplus

Große Heels, elegante Pumps, glitzernde Stilettos: Frauen wissen, was Frauen lieben. Und Drags wissen, wie man dem Ganzen noch ein i-Tüpfelchen draufsetzen kann. Was wäre unsere wundervolle Welt ohne die bunte und kreative Vielfalt unserer Drag Queens und Drag Kings. Ob aus privaten oder beruflichen Gründen. Ob aus Spaß oder Berufung. Ob einmalig oder immer wieder: Drag Queens machen das Leben lauter, bunter, vielseitiger und setzen zugleich auch ein politisches Statement, denn stets im Vordergrund steht immer auch der Ruf nach Gleichheit, Gleichberechtigung und sozialer Anerkennung von Randgruppen. Auch wenn es bei schuhplus die perfekten XL-Schuhe für alle Anlässe gibt, stellen viele sich die Frage: Aber braucht man das überhaupt noch? Ist das bewusste Auffallen überhaupt von Relevanz? Mehr denn je, denn eine Gesellschaft muss nicht nur täglich für die Demokratie eintreten, sondern auch für die Gleichheit aller Menschen. Und kaum ein visuelles Bild bietet mehr Aufmerksamkeit und auch den Anreiz des Nachdenkens als eine DragQueen, die dafür sorgt, dass wir selbst unser Inneres überdenken.

DragQueens setzen ein politisches Statement

Gleichberechtigung ist in vielen Lebenssituationen nur ein Moment auf dem Papier; die Realität sieht oftmals noch ganz anders aus. Die Benachteiligung von Frauen oder auch die Angst von Schwulen, sich innerhalb der Familie zu outen, bestimmen immer noch den Zeitgeist. Im internationalen Vergleich wird dieses Thema fundamental, wenn einem bewusst wird, dass es Länder gibt, in denen Homosexualität unter Todesstrafe steht. Und immer wieder leben alte Klischees auf, auch jetzt in diesen geschriebenen Zeilen. Sind denn alle Drag Queens automatisch schwul? Absolut nicht, denn die Freude daran, ähnlich wie Crossdresser eine andere Rolle aufzugreifen, durchzieht sich durch alle Bevölkerungsschichten. Während das Crossdressing eher die Lust aufgreift, ein anderes Geschlecht darstellen zu wollen, so fokussieren DragQueens eher extravagantere Ansätze. Eine Dragqueen hat eine weibliche Identität mit eigener Namensbezeichnung. Sie unterscheidet sich von einem Travestie-Künstler, dass dieser in verschiedene Frauenrollen schlüpft in einer Betonung glamouröser, divenhafter Weiblichkeit. Dabei sind die Übergänge natürlich selbsterklärend fließend, es gibt aber auch vielseitige Kombinationen. Drag-Queens können zeitweise eine Frau darstellen, sich aber weiterhin als Mann definieren. Damit unterscheiden sich Dragqueens von transgender Personen, deren psychologische Geschlechtsidentität nicht mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmt.

Foto: Udo Grimberg

Drag als Ausdruck purer Lebenskunst

Eine Drag tritt meist sehr glamourös auf, trägt äußerst kunstvolles Makeup, vornehmlich extravagante Schuhe, insbesondere High Heels für DragQueens mit hohen Absätzen und stets ausladenden Perücken – und mit schuhplus, Schuhe in Übergrößen, dürfen die Füße auch groß ausfallen, denn der SchuhXL-Profi führt Heels, Pumps & Co. von Größe 42 bis 46. Drags sind traditionell vornehmlich in der Gayszene der Großstädte zu finden, da historisch bedingt der Toleranzbereich hier höher anzusetzen war. Bei politischen Festivals wie dem Christopher Street Day treten Drags auch für die szenefremde Zielgruppen auf, da sie in ihrer Person selbst auch ein sozialpolitisches Statement sehen und eines zugleich setzen wollen. Ihr Erscheinungsbild soll Menschen zum Denken und Nachdenken motivieren, sie wollen den Dialog auslösen, denn sie möchten der Gesellschaft aufzeigen, dass es innerhalb des heteronormativen, klassischen bipolaren Geschlechtersystems (Mann-Frau) auch eine Art drittes Geschlecht gibt und viele weitere Geschlechter dazwischen. Somit sind viele Dragqueens der Vergangenheit und Gegenwart nicht nur schrille Diskoqueens, sondern fungieren als Galionsfigur in der Gayszene.

Drag Queens festes Bild in der Gesellschaft

Wie die Zeiten sich doch glücklicherweise ändern. Noch vor wenigen Jahren hätte der Kontakt zu DragQueens eine Art Schamgefühl ausgelöst. Heute sind Drags cool, Kult und alle wollen sich mit ihnen fotografieren lassen: Jung wie alt, Mädels und Jungs zugleich. Und ihre Namen sind schlichtweg bekannt und beliebt: Olivia Jones, Georg Preuße alias Mary Morgan, Reiner Kohler alias Gordy Blanche, Lilo Wanders, Betty BBQ, Nina Queer – um nur einige zu nennen. Auch wenn es immer noch Vorurteile und Kritik gibt, so haben diese Mädels in den Köpfen unserer Gesellschaft unfassbar viel erreicht und stehen so auch aus purer Überzeugung auch gleichzeitig dazu, XL-Pumps für Männer zu tragen. Ihnen steht der Erfolg zu, dass unsere Gesellschaft toleranter und offener wird. Den Preis, den viele dafür gezahlt haben, bleibt oftmals ein schmerzerfülltes Geheimnis. Und auch unsere Nachbarn Österreich zeigen, wie vielseitig Drags sind – und zugleich erfolgreich, denn wer erinnert sich nicht an den Auftritt von Conchita Wurst auf dem Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen. Solche TV-Bilder gehen um die Welt. Sie sorgen für Diskussion und zeigen, wie Vielseitig doch die Menschheit ist. Ein Urgestein der Drag-Szene ist dabei unverkennbar seit 1955 Dame Edna Everage, eine fiktive Figur des australischen Komikers Barry Humphries. Markenzeichen sind lila Haare und die übergroße Brille. Als Dame Edna publizierte Humphries mehrere Bücher und moderierte viele TV-Shows. Während Humphries erklärt, dass Dame Edna eine Rolle ist, die er spielt, erklärt Dame Edna das Gegenteil: Sie bestreitet, ein fiktionaler Charakter oder ein Drag Performer zu sein. Humphries sei vielmehr ihr „Entrepreneur“ oder Manager. Köstlich. Ebenfalls zu den internationalen Künsltern gehört RuPaul, denn als Drag Queen in den 1990er Jahren weltweite Berühmtheit erlangte. Als Fachgeschäft für Übergrößen gehen Drags bei schuhplus täglich ein und aus, denn der XL-Spezialist bietet in der XL-Schuhmode allen Drags, Queens und queeren Menschen seit über 20 Jahren bereits schon einen vertrauensvollen Hafen und weiß, dass insbesondere die Drag-Heels von Giaro oder auch die DragQueen-Lackstiefel von Pleaser hoch im Kurs stehen.

Foto: Aurelien Guichard
Foto: Albin Olsson
Foto: David Shankbone

The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel

Humor ist auch, wenn man lachen darf – frei gelöst von Zwängen und auch einer political correctness. Was hat die Welt gelacht 1996 über die unvergleichbaren Schauspieler Robin Williams, Gene Hackman, Nathan Lane gemeinsam mit der einzigartigen Dianne Wiest:

Foto: United Artists

Diese Starbesetzung setze ein Zeichen dafür, dass Sexualität und Genderbewusstsein keine Randerscheinung ist, sondern Normalität in der Gesellschaft. Ja, es mag hier und da überdreht sein. Und auch übertrieben. Aber manchmal kann man mit einem leichten Humor und auch mit einer Überspitzheit Brücken bauen und Mauern der Vorurteile niederreißen.